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Die Künstlerin
       
  Name: Rita Wall
 
  Geboren: 19.12.1966
  Beruf: Diplomkauffrau
Procurement für
DACH/Nordics bei Unilever
     
  Spezielles zur Malerei:
Die unterschiedliche Wirkung von Farben
im Zusammenhang mit verschiedenen Strukturen
bedeutet für mich die künstlerische Herausforderung
 
  Verwendete Techniken:
Acryl auf Leinwand sowie
Acryl auf gespanntem Pergamentpapier
       
  Portrait Rita Wall
Wenn eine Frau wie Rita Wall sich zwanzig Jahre hauptsächlich mit Zahlen
und kaufmännischen Strategien beschäftig hat, ist es verständlich, dass
sie mit ihrer relativ spät entdeckten Neigung zur künstlerischen Gestaltung
fast unwiderstehlich von der Form des Quadrats angezogen wurde.
Dieses konstruktivistische Basiselement lieferte schon um 1920 – ebenso
wie Kreis und Rechteck – die angemessen nüchternen Grenzen für die
Abbildung der modernen Welt der Konstruktionen und der Zahlen.
Überwiegend für rote und orange Formen, die der Lebensfreude
Ausdruck geben.
Aber auch im MOSAIK mit einer Fülle von Farben und in den
MINIQUADRATEN aus kühlem Grün und Blau erscheint deutlich ihre
Beziehung zur Welt der strikten Formen, der gegliederten Fläche.
Die LEBENSKREISE, deren monochrome Turbulenzen den Blick des
Betrachters in bodenlose Tiefen zu saugen scheinen, finden letzten Endes
Halt im Quadrat. Dieses alles sind Bilder in Acryl gemalt, wobei sowohl die
flotte Pinselführung wie auch das rasante Gegeneinander der
Farben fasziniert.
Rita Wall benutzt noch eine zweite Technik, mit der sie ihrer Wahrnehmung
Ausdruck verleiht. Sie spannt Juteseile zwischen quadratische Rahmen oder
biegt Weidenzweige zu abstrakten Gebilden, in die sie Pergament einfügt. Die
willkürlich geformten Papiere werden mit Acrylfarben bemalt, die intensiv
und changierend schimmern.
Die LEBENSFELDER oder die ROTEN SEGEL lassen mit den beinah teuflisch
gefärbten geometrischen Flächen an stürmische Winde - auf dem Meer
des Lebens - denken, während der FISCH IM MEER, das uralte Sinnbild des
Wasser und zugleich Symbol des Lebens, offensichtlich kühl und
sicher seine Bahnen zieht.
So kann man in den Bildern der Rita Wall vieles sehen und sich vorstellen.
Oder man erfreut sich einfach an ihrer Schönheit, die auf jeden Raum
ausstrahlt, in den sie gehängt werden.
 
  Eva Schellack-Roland
Kunsthistorikerin